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Lektion über Glaube

 

                                                                        update März 2011

Lektion über Glaube

Lektion über Glaube

 

Vagn Rasmussen

 

Glaube ist eng mit dem Gebet verbunden. Der Glaube ist verbal im Gebet ausgedrückt. Der Glaube ehrt Gott. Die Antwort auf das Gebet ist von dem Glauben abhängig.

 

1. Glaube und das Wort Gottes.

Unser Glaube im Gebet soll auf den in dem Wort Gottes gegebenen Verheißungen basieren (jemand hat gesagt, es gibt mehr als 3000 Verheißungen in der Bibel). Diese Verheißungen umfassen jeden Aspekt des menschlichen Lebens.

 

Röm. 10,17 „Der Glaube kommt also aus dem Hören der Botschaft und die Verkündigung aus dem Wort von Christus.”

Mt. 17,20
Vertrauen wie ein Senfkorn

Jes. 55,10-11 „
Und wie Regen oder Schnee vom Himmel fällt (…) so ist es auch mit meinem Wort: Es (…) bewirkt, was ich will, und führt aus, was ich aufgetragen habe.“ 

2. Glaube und Gehorsamkeit.
Röm. 16,26 „...
dem ewigen Gott, der befohlen hat, diese Botschaft jetzt durch prophetische Schriften allen Völkern bekannt zu machen, damit sie ihr glauben und gehorchen.”

Röm. 1,5 „ ...
Menschen aus allen Völkern zum Gehorsam des Glaubens zu führen. ”
Mt. 17, 24-27 über den Fisch und den Stater. Peter war gehorsam trotz seiner Professionalität in der Fischerei mit Netzen.

Joh. 21,6; 11 „
"Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus!", forderte er sie auf. ”Dort werdet ihr welche finden." ” V.11 „Da ging Petrus zum Boot und zog das Netz an Land. Und obwohl es mit 153 großen Fischen gefüllt war, zerriss es nicht.”

 

Peter war den Worten des Herrn wieder gehorsam, er warf das Netz auf der "falschen" Seite des Schiffes, und bei Tageslicht, das ist eine sehr ungewöhnliche Weise des Angelns im See von Genezareth. Peter erhielt seine Belohnung.

3. Glaube und Buße.
2.Chr. 7, 14 „
und wenn dann mein Volk, über dem mein Name ausgerufen ist, sich demütigt und zu mir betet, wenn es meine Gegenwart sucht und von seinen bösen Wegen umkehrt, dann werde ich es vom Himmel her hören, ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.”

 

4. Glaube und die Erinnerung Gott an seine eigenen Verheißungen im Wort.
1.Kön. 8, 25 „
Jahwe, Gott Israels, nun erfülle auch die andere Zusage, die du meinem Vater David gegeben hast.”

Röm.4: 20
„denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern war stark im Glauben und gab Gott die Ehre.

2.Kor.1, 20 „
In ihm ist das Ja zu allen Verheißungen Gottes. Darum sprechen wir durch ihn auch das Amen zur Ehre Gottes.”


5. Glaube und die Frucht des Geistes.
Gal. 5,22-23 „
Die Frucht, die der Geist wachsen lässt, ist dagegen: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue (Glaube), Sanftmut und Selbstbeherrschung.

 

Der Prozess der Füllung mit dem Geist des Herrn ist auch der Prozess der Herstellung von der Frucht des Geistes. Daher wenn wir mit dem Geist gefüllt werden, wächst auch der Glaube mit der Frucht des Geistes.

Eines der Geheimnisse des fastenden Lebensstils ist es, dass Fasten den Glauben steigert, weil Fasten durch "Unterwerfung des Fleisches" unweigerlich dazu führt, dass wir mehr und mehr mit dem Heiligen Geist gefüllt sind und der Glaube während einer Zeit des Fastens enorm steigert.
  
6. Glaube kontra sichtbare Beweise.
Hebr.11, 1 „
Was ist also der Glaube? Er ist die Grundlage unserer Hoffnung, ein Überführtsein von Wirklichkeiten, die man nicht sieht.

(Heb 11:1)  Es ist aber der Glaube eine gewisse Zuversicht des, das man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht. (Luthers Bibel)

 

 


Gott schuf das Universum durch die Worte des Glaubens, es ist durch die Worte des Glaubens entstanden. Manchmal sind wir gelehrt, dass Gott alle Dinge aus dem Nichts geschaffen hat, indem er sein Wort ausgesprochen hat. Das ist nicht wahr. Der Glaube ist eine unsichtbare Substanz, die in sichtbare Sachen umgewandelt wird.

Hebr. 11, 3 „
Aufgrund des Glaubens verstehen wir, dass die Welt durch Gottes Befehl entstand, dass also das Sichtbare aus dem Unsichtbaren kam.

 

7. Glaube und Sieg.
Hebr. 11, 33-34. „
Aufgrund des Glaubens haben sie Königreiche niedergezwungen, für Gerechtigkeit gesorgt und bekommen, was Gott ihnen versprochen hatte. Sie verschlossen Löwen das Maul, löschten glühendes Feuer und entkamen dem tödlichen Schwert. Aus Schwäche gewannen sie Kraft, im Kampf wurden sie stark und schlugen feindliche Heere zurück.
  
8. Glaube und die Reinigung des Herzens.
Apg. 15, 9 „
Gott machte zwischen ihnen und uns keinen Unterschied. Durch den Glauben reinigte er ihre Herzen.

9. Glaube und die Geistesgaben.
1.Kor. 12, 8-10 „
Dem einen wird vom Geist das Wort der Weisheit gegeben, ein anderer kann durch denselben Geist Einsicht vermitteln, einem dritten wird eine besondere Glaubenskraft geschenkt, einem anderen wieder Heilungsgaben - alles durch denselben Geist. Der Geist ermächtigt den einen, Wunder zu wirken; einen anderen lässt er Weisungen Gottes verkündigen. Ein dritter erhält die Fähigkeit zu unterscheiden, was vom Geist Gottes kommt und was nicht. Einer wird befähigt, in nicht gelernten fremden Sprachen zu reden, und ein anderer, sie zu übersetzen.


Es gibt verschiedene Arten des Glaubens: rettenden Glauben, Glauben als eine Frucht des Geistes, diese Art von Glauben, die hier in Kor. 12 erwähnt wurde, ist der Glaube als eine Geistesgabe, der Glaube, der die Gläubigen zum Dienst ausrüstete.

Es gibt auch den Glauben (als die Frucht des Geistes), der alle 9 Gaben des Heiligen Geistes betreibt.

Dann gibt es auch den natürlichen Glaube, der nicht von dem Geist Gottes stammt. Das ist die Art des Glaubens, wenn wir zum Beispiel an historische Aufzeichnungen glauben, oder der Glaube des Landwirts, dass sein Samen im Boden die Ernte einbringen wird.

10. Glaube ist in Liebe tätig.
Gal. 5, 6 „Denn wenn jemand mit Christus verbunden ist, hat weder die Beschneidung noch das Unbeschnittensein irgendeinen Wert. Das Einzige, was zählt, ist der Glaube, der durch Liebe wirkt.

1.Kor. 13,2 „ ... und wenn ich alle Glaubenskraft hätte und Berge versetzte, aber keine Liebe hätte, wäre ich nichts.

11. Glaube und geistige Gesetze Gottes.
Wir sollen die Anforderungen erfüllen, die Gott mit der Anwendung des Glaubens verbunden hat!

Mk. 11,25 (Vergebung in erster Linie)
„Doch wenn ihr betet, müsst ihr zuerst jedem vergeben, gegen den ihr etwas habt, damit euer Vater im Himmel auch euch eure Verfehlungen vergeben kann."

Auch wenn es Sünde im Herzen gibt, Glaube wird nicht funktionieren. Auch die Pharisäer wussten das.

Joh. 9, 31 „
Wir wissen doch alle, dass Gott nicht auf Sünder hört. Er hört nur auf Menschen, die gottesfürchtig leben und tun, was er will.

12. Glaube und mündliche, öffentliche Bekenntnis.
Mk. 11,23
„Ich versichere euch: Wenn jemand zu diesem Berg hier sagt: ‚Heb dich hoch und stürz dich ins Meer!', und dabei keinen Zweifel in seinem Herzen hat, sondern fest darauf vertraut, dass geschieht, was er sagt, dann wird es geschehen.

Röm. 10, 9-10 „
Wenn du mit deinem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden. Denn man wird für gerecht erklärt, wenn man mit dem Herzen glaubt, man wird gerettet, wenn man seinen Glauben mit dem Mund bekennt.

13. Glaube kann wachsen.
2.Thess. 1, 3
„Wir sollen Gott danken allezeit um euch, liebe Brüder, wie es billig ist; denn euer Glauben wächst sehr, und die Liebe eines jeglichen unter euch allen nimmt zu gegeneinander.

Glaube, genauso wie ein Senfkorn, kann wachsen und zu einem großen Baum werden. Ein Senfbaum kann sogar die Höhe von 4-5 Metern erreichen.

14. Glaube und Erlösung.
Eph. 2, 8
„Denn durch die Gnade seid ihr gerettet worden aufgrund des Glaubens. Ihr selbst habt nichts dazu getan, es ist Gottes Geschenk.

 

15. Der Glaube wird jedem wiedergeborenen Christ gegeben. Jedem Christen hat ein bestimmtes Maß der Glaube.
Röm. 12,03 „ .... Maßstab dafür ist der Glaube, von dem Gott jedem ein bestimmtes Maß zugeteilt hat. ”

16. Glaube und Gebet in Tränen können die Pläne Gottes verändern.
2.Kön. 20,1-11 Hiskia war todkrank, er wandte sich an die Wand, weinte und betete. Gott änderte seine Prophezeiung und das Schicksal des Königs aus Rücksicht auf das Gebet von Hiskija. 15 Jahren wurden zu seiner Lebenszeit hinzugefügt.
  
17. Glaube und Testen.
1.Petr. 1, 7 „
Doch dadurch soll sich euer Glaube bewähren und es wird sich zeigen, dass er wertvoller ist als das vergängliche Gold, das ja auch durch Feuer geprüft wird. Denn euer Glaube wird zu Ehre und Herrlichkeit werden, wenn Jesus Christus sich offenbart.”  

18. Glaube und Verdienste / Werke.
Jak. 2, 17 „
Genauso ist es mit einem Glauben, der keine Werke aufweist. Für sich allein ist er tot.

Daher ist Glaube aktiv.

19. Glaube und Gefallen Gottes.
Hebr. 11, 6 „
Aber ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen.

20. Glaube und Rechtfertigung.
Hab. 2, 4 „ ...
Doch der Gerechte lebt durch seinen Glauben.
  
21. Glaube und Gebet.
Mt. 21,22 „
Alles, was ihr glaubend im Gebet erbittet, werdet ihr erhalten."

 

Der Glaube ist der wichtigste Bestandteil des Gebets.

 

22. Glaube und Fasten.
Der Glaube steigt während des Fastens und auch danach.

Glaube mit dem Fasten hat viel mehr Macht über die bösen Geister, vor allem nach einem verlängerten Fasten.

Mt. 17, 15-21 der Junge mit schweren Anfällen. V. 20 „
Wegen eures Kleinglaubens... V. 21 „Diese Art von Dämonen aber kann nur durch Beten und Fasten ausgetrieben werden."
  
23. Glaube und die Einigung im Geist.
Mt. 18,19 „
Wenn zwei von euch hier auf der Erde sich einig werden, irgendeine Sache zu erbitten, dann wird sie ihnen von meinem Vater im Himmel gegeben werden.

Wir können unseren Glauben zu dem Glauben anderer hinzufügen und bessere Ergebnisse im Gebet erreichen. Glaube wird zunehmen.

In der Geist einig zu sein bedeutet nicht nur mental oder intellektuell zustimmen, sondern auf dem Niveau des Geistes vereinbaren.  

24. Der Glaube ist ein Schild
Eph. 6,16 „
Greift vor allem zum Großschild des Glaubens, mit dem ihr die Brandpfeile des Bösen auslöschen könnt.


Der Glaube ist eine wirksame Verteidigungswaffe.

25. Glaube ist eine Zuversicht, ein Beweis.
Hebr. 11, 1 „
Was ist also der Glaube? Er ist die Grundlage unserer Hoffnung, ein Überführtsein von Wirklichkeiten, die man nicht sieht.

(Heb 11:1)  Es ist aber der Glaube eine gewisse Zuversicht des, das man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht.

 

 


Gott hat die Welt aus keinem Nichts geschaffen, sondern hat die sichtbaren Dinge aus den unsichtbaren Dingen geschaffen, oder hat sie geändert.
  
26. Glaube und Gebet:
Glaube und Gebet sind unweigerlich miteinander verbunden.

Der Glaube hat seinen verbalen Ausdruck im Gebet.

Wir können Jesus um mehr Glaube bitten. Seine Jünger haben das getan.

Lk. 17,5
Die Apostel baten den Herrn: „Stärke unseren Glauben!
  
27. Glaube und der Wille Gottes:
Es ist viel leichter den Glauben zu haben, wenn wir nach dem Willen Gottes beten!

1.Joh. 5,14 „
Deshalb können wir auch voller Zuversicht sein, dass Gott uns hört, wenn wir ihn um etwas bitten, das seinem Willen entspricht.”

 

 

Was ist kein Glaube:

1) Der Glaube ist keine Hoffnung.
Eine ungewisse Hoffnung auf etwas, irgendwann in der Zukunft, ist kein Glaube. Glaube weiß, dass etwas jetzt Zustande kommt. Glaube ist eine Gewissheit im Herzen, dass wir bereits haben, worum wir gebeten haben.

Mark. 11,24 „Darum sage ich euch: Worum ihr im Gebet auch bittet, glaubt, dass ihr es empfangen habt, dann werdet ihr es auch erhalten.
  
2) Der Glaube ist kein Gefühl.
Es ist Frieden in deinem Herzen, es ist Ruhe, Zuversicht und Vertrauen in Verheißungen Gottes. Der Glaube ist das absolute Vertrauen darin, dass Wort Gottes ewig, vollständig, zuverlässig und wahr ist.

Ein starkes Gefühl wird nie starken Glauben herstellen. Gefühle werden schnell verschwinden, der Glaube jedoch steht wie ein Fels, und der Fels ist der Glaube an Verheißungen Gottes in seinem Wort.
  
3) Der Glaube ist keine Intelligenz, kein Verstand. Er kommt nicht aus dem Gehirn, sondern aus dem Herzen, bei den Heiligen Geist.
Der Glaube ist eine Angelegenheit des Herzen, denn der Geist lebt in der Mitte der Tempel, die ein Mensch ist, in der Mitte des Herzens.

1.Kor. 3, 16 „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?

 

Wir glauben mit unserem Geist, mit unserem Herzen, nicht mit unserem Verständnis.

Mk. 11, 23 „ ....
keinen Zweifel in seinem Herzen hat … ”

Wenn es um die Aufnahme des Unmöglichen von Gott kommt, wird unsere Intelligenz versagen, sie wird ein großes Hindernis für den Glauben.
  
4) Das Gegenteil von Glauben ist die Angst.
Angst ist der Glaube an die Worte Teufels mehr als an die Worte Gottes. Der Teufel wird Angst in unserem Sinn verursachen, wird versuchen, den Glauben aus unseren Herzen zu stehlen. Jesus hat immer gesagt: fürchtet nicht. Angst kommt nicht von Gott. Angst ist mit der Strafe verbunden.

1. Joh. 4,18 „In der Liebe gibt es keine Furcht.”

5) Das Gegenteil von Glauben ist der Unglaube.
Unglaube besteht darin, dass man daran nicht glaubt, was Gott in seinem Wort gesagt hat; damit macht man Gott zum Lügner. Deshalb ist Unglauben eine schreckliche und sehr gefährliche Sünde. 1.Joh. 5,10 „
Wer Gott nicht glaubt, der macht ihn zum Lügner”
  
6) Der Glaube ist kein Betteln.
Das Gebet mit Glauben ist kein Gebet des Bettelns, sondern eine starke und feste Überzeugung, dass Gott bereits das besondere Gebet nach seiner Verheißung in seinem Wort gehört hat.

7) Der Glaube ist keine mentale Stärke.
Es ist geistige Kraft. Der Glaube ist ein integrierter Teil des Heiligen Geistes. Wenn wir den Heiligen Geist haben, haben wir auch den Glauben. Je mehr Frucht des Geistes haben wir in unserem Leben, desto mehr Glauben haben wir.

 

*Alle Zitate stammen aus der Neuen Evangelistischen Übersetzung der Bibel

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